Das neue Jahr ist nun schon 1 Monat alt. Es wird Zeit für eine Planung meiner Fortbildungen und Konferenzbesuche. Ein Highlight in diesem Jahr sind sicher die ADÜ-Nord-Tage, die anlässlich des 20jährigen Jubliums des Vereins in Hamburg stattfinden. Das Thema dieser 5. „Tage“ vom 19. bis zum 21. Mai lautet „Dolmetscher und Übersetzer: auf Augenhöhe mit Industrie, Handel und Behörden“.

Der Freitag steht im Zeichen von Betriebsbesichtigungen und Workshops. Die Themen reichen von Terminologie-Management und Konvertierung aus PDF über die Übersetzung von Artzberichten und Urkunden bis hin zu Selbstmarketing und Preiskalkulation. Am Samstag und Sonntag finden dann zahlreiche Fachvorträge statt. Auch hier sind die Themen weit gestreut: Kundenakquise ist ebenso ein Schwerpunkt, wie Leid und Freud der modernen Technik mit Netiquette, Datensicherheit, Datensicherung und Übersetzen in der Cloud. Ein Plenarvortrag wird einen Einblick ins Gerichtsdolmetschen geben. Nicht zu vergessen sind Möglichkeiten zum direkten Austausch, sei es im Netzwerkcafé, auf dem „Marktplatz“ oder bei der Jubliäumsfeier am Samstag Abend.

Wer jetzt Lust bekommen hat, findet mehr Infos hier: http://www.adue-nord.de/5-adue-nord-tage/#Fachvortraege

Ich bin angemeldet, das Zugticket ist gebucht, jetzt muss es nur noch Mai werden. Vielleicht treffen wir uns ja in Hamburg. Bis dahin: Frohes Schaffen!

Von der „Öl“- zur „Wasserstoffwirtschaft“ – eine Einführung in Brennstoffzellen

Wird aus technischen Gründe auf den Herbst verschoben.

Neues Jahr, neue Webinare: Am 2. März, 19 Uhr findet bei Academia ein Webinar zum Thema Brennstoffzellen statt.

Trotz vieler Prophezeiungen nutzen wir immer noch fossile Brennstoffe, um unsere Autos zu betreiben, und Kohle oder Gas, um Energie und Wärme zu produzieren. Allerdings gilt Wasserstoff schon seit dem NASA-Raumfahrtprogramm als Ersatz für Öl – und sogar noch länger! Brennstoffzellen haben mittlerweile ein hochentwickeltes Stadium erreicht und finden bereits jenseits der Raumfahrt Anwendungen. Die Mittel zur Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff jedoch sind noch immer in der Entwicklung. Dennoch betrachten viele Automobil-Ingenieure Brennstoffzellen als einen besseren Ersatz für fossile Brennstoffe als Batterien. Dieses Webinar liefert eine gründliche Einführung in die elektorchemischen Grundlagen und die verschiedenen Arten von Brennstoffzellen wie PEM, SOFC usw. Daneben werden kurz die noch zu lösenden Probleme erörtert, die vor allem mit der Erzeugung uns Speicherung des Brennstoffs H2 zusammenhängen.

Anmeldungen bitte unter https://www.academia-webinars.de/shop/qualifizierungswebinare-de/brennstoffzellen/

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker bietet für chemisch Interessierte eine nur online verfügbare Aktuelle Wochenschau. Jedes Jahr steht unter einem Thema und wird von einer Fachgruppe der Gesellschaft betreut. So gab es zum Beispiel 52 Beiträge zum Thema Chemie und Licht, Wasserchemie, Biochemie, Chemie und Energie. Auch wenn der ein oder andere Artikel langweilig sein mag, ist das hier ein wahre Fundgrube an Wissen, aufgearbeitet für den Laien.

In diesem Jahr hat die Wöhler-Vereinigung für Anorganische Chemie die Betreuung übernommen. Ziele dieser Vereinigung sind unter anderem das Verständnis für die Anorganische Chemie sowie für Forschungsvorhaben auf diesem Gebiet zu fördern.

Die Anorganische Chemie beschäftigt sich quasi mit dem ganzen Periodensystem. So steht auch dieses im Mittelpunkt: Jede Woche wird über ein anderes Element berichtet. Besonders interessant sind z. B. die Artikel über Kohlenstoff (C), Silicium (Si), Blei (Pb), Cu (Cu), Silber (Ag), Gold (Au) und natürlich Iod, geschrieben von Feldmann-Leben und Feldmann. Siehe: http://www.aktuelle-wochenschau.de/main-navi/archiv/chemie-der-elemente-2016/kw40-iod.html

Im November finden bei Academia Webinars wieder Webinare zum Thema Nanotechnologie statt.

Seit 15 Jahren beschäftige ich mich nunmehr mit der Nanotechnologie. Man kann also eigentlich nicht mehr von einer neuen Technologie sprechen. Es gibt schon einige Anwendungen, vor allem im Haushalts-, Auto- und Kosmetikbereich, aber auch in der Medizin. Selbstreinigende Oberflächen oder der Lotuseffekt sind mittlerweile allgemiener bekannt. Aber die Möglichkeiten dieser Zwergentechnologie sind noch lange nicht ausgereizt. Die Synthesemethoden werden immer ausgefeilter und damit auch die hergestellten Nanoprodukte, was zahlreiche Möglichkeiten für Anwendungen in beinahe jedem Bereich bietet. Daher ist diese Technologie auch für Übersetzer hochrelevant.

Am 10. November geht es zunächst um die Grundlagen: Was bedeutet über Nano und warum sind Nanomaterialien so interessant? Wie kann man diese Materialien herstellen? Und wenn man sie hergestellt hat, wie findet man heraus, ob es wirklich Nano ist und ob wirklich das gewünschte Material entstanden ist? All diese Fragen werden umfangreich beantwortet.

Am 24. November geht es dann um Anwendungen, und zwar um bereits realisierte als auch in der Entwicklung befindliche. Letzteres betrifft insbesondere medizinische Anwendungen. In diesem Bereich bieten die Nanomaterialien besonders viele Möglichkieten. Aber auch Anwendungen im Haushalt, Auto oder der Energiewende kommen nicht zu kurz. Außerdem gibt es einen kurzen Exkurs zum Thema Gefährlichkeit.

Anmeldungen zu diesen Webinaren bitte hier: https://www.academia-webinars.de/shop/qualifizierungswebinare-de/nanotechnologie-1-grundlagen/
bzw.  https://www.academia-webinars.de/shop/qualifizierungswebinare-de/nanotechnologie-2/

Chemische Produkte stehen immer wieder in einem schlechten Ruf – ob verdient oder unverdient wäre an anderer Stelle zu diskutieren. A. Goldberg, K. Roth und C.J. Chemjobber haben nun eine „Sisysphos-Arbeit“ auf sich genommen und eine umfassende und erschöpfende Liste chemiefreier Haushaltsprodukte erstellt. Sie untersuchten Kosmetikprodukte, Haushaltsreinigern, Kräuterzusätze sowie verarbeitete Nahrungsmittel und Getränke. Leider ist diese Liste nicht mehr auf Deutsch frei zugänglich. Aber immer noch auf Englisch und der Artikel ist gut verständlich. Sollte es Verständnisprobleme geben, bin ich – als hoch qualifizierte Übersetzerin für chemische Sachverhalte – gern behilflich Die Liste ist hier erhältlich:

http://junq.info/wp-content/uploads/2016/07/cf.pdf

Da bleibt mir nur den Autoren herzlich für ihre tolle Arbeit zu danken. Die war lange überfällig!

Im Rahmen meiner fachlichen Weiterbildung besuche ich dieses Jahr die 2. International Conference on Polyol Mediated Synthesis in Hikone, Japan  und die 18. Vortragstagung  der Fachgruppe Festkörperchemie und Materialforschung der GDCh

Die erste Konferenz hat gleich zwei Vorteile: Ich kann mein (gesprochenes) Japanisch mal wieder aufpolieren und ich lerne einiges über neueste Entwicklung im Bereich der Nanomaterialien. Die spezielle Methode zur Herstellung solcher Materialien über Polyole erlaubt eine gewisse Steuerung von Eigenschaften und Gestalt bietet daher interessante Möglichkeiten. Polyole sind Alkohole mit mehreren OH-Gruppen. Glykol, das traurige Berühmtheit als Weinpanschmittel erlang hat, wäre ein einfaches Beispiel dafür. Da diese Syntheseart die Herstellung verschiedenster Materialien für verschiedenste Zwecke erlaubt, erhoffe ich mich einen schönen Einblick in die Themen, die derzeit aktuell sind.

http://www.ic-polyol.org/

Die Vortragstagung in Innsbruck steht unter dem Motto: Dick und dünn:facettenreiche Eigenschaften von Schichtmaterialien, womit der Schwerpunkt schon genannt ist. Diese Schichtmaterialien könnten eine Rolle im Bereich der Sensorik und Energiespeicherung spielen. Auch neue Materialien für LEDs stellen ein Schwerpunktthema dar. Ein weiterer Bereich ist die Katalyse.

https://www.gdch.de/index.php?id=3139