Im November finden bei Academia Webinars wieder Webinare zum Thema Nanotechnologie statt.

Seit 15 Jahren beschäftige ich mich nunmehr mit der Nanotechnologie. Man kann also eigentlich nicht mehr von einer neuen Technologie sprechen. Es gibt schon einige Anwendungen, vor allem im Haushalts-, Auto- und Kosmetikbereich, aber auch in der Medizin. Selbstreinigende Oberflächen oder der Lotuseffekt sind mittlerweile allgemiener bekannt. Aber die Möglichkeiten dieser Zwergentechnologie sind noch lange nicht ausgereizt. Die Synthesemethoden werden immer ausgefeilter und damit auch die hergestellten Nanoprodukte, was zahlreiche Möglichkeiten für Anwendungen in beinahe jedem Bereich bietet. Daher ist diese Technologie auch für Übersetzer hochrelevant.

Am 10. November geht es zunächst um die Grundlagen: Was bedeutet über Nano und warum sind Nanomaterialien so interessant? Wie kann man diese Materialien herstellen? Und wenn man sie hergestellt hat, wie findet man heraus, ob es wirklich Nano ist und ob wirklich das gewünschte Material entstanden ist? All diese Fragen werden umfangreich beantwortet.

Am 24. November geht es dann um Anwendungen, und zwar um bereits realisierte als auch in der Entwicklung befindliche. Letzteres betrifft insbesondere medizinische Anwendungen. In diesem Bereich bieten die Nanomaterialien besonders viele Möglichkieten. Aber auch Anwendungen im Haushalt, Auto oder der Energiewende kommen nicht zu kurz. Außerdem gibt es einen kurzen Exkurs zum Thema Gefährlichkeit.

Anmeldungen zu diesen Webinaren bitte hier: https://www.academia-webinars.de/shop/qualifizierungswebinare-de/nanotechnologie-1-grundlagen/
bzw.  https://www.academia-webinars.de/shop/qualifizierungswebinare-de/nanotechnologie-2/

Chemische Produkte stehen immer wieder in einem schlechten Ruf – ob verdient oder unverdient wäre an anderer Stelle zu diskutieren. A. Goldberg, K. Roth und C.J. Chemjobber haben nun eine „Sisysphos-Arbeit“ auf sich genommen und eine umfassende und erschöpfende Liste chemiefreier Haushaltsprodukte erstellt. Sie untersuchten Kosmetikprodukte, Haushaltsreinigern, Kräuterzusätze sowie verarbeitete Nahrungsmittel und Getränke. Leider ist diese Liste nicht mehr auf Deutsch frei zugänglich. Aber immer noch auf Englisch und der Artikel ist gut verständlich. Sollte es Verständnisprobleme geben, bin ich – als hoch qualifizierte Übersetzerin für chemische Sachverhalte – gern behilflich Die Liste ist hier erhältlich:

http://junq.info/wp-content/uploads/2016/07/cf.pdf

Da bleibt mir nur den Autoren herzlich für ihre tolle Arbeit zu danken. Die war lange überfällig!